Porsche Museum

Der Besuche des Porsches Museums sollte ursprünglich mein Geburtstagsgeschenk werden. Als ich dies beiläufig in einem Gespräch erwähnte, meldeten zwei Freunde ebenfalls ihr Interesse an. Schnell wurde ein alternativer Termin gefunden, aber leider meldetet sich einer noch kurzfristig ab. So ging es zu zweit am Samstagabend Richtung Stuttgart. Die Vorfreude auf den Besuch war bei einem feinen Nachtessen bereits riesig.

Das Museum liegt Standesgemäss am Porscheplatz 1 in Stuttgart-Zuffenhausen mit perfekten Parkmöglichkeiten direkt unter dem Museum. Die mehr als 80 Wagen werden chronologischer Reihenfolge in angenehmer Atmosphäre ausgestellt. Die Belichtung ist diskret und die Hintergründe meist monochrom, sodass die Autos wirklich in den Mittelpunkt rücken. Nebst den eigentlichen Exponaten gibt es viele weiter Highlights wie etwa die interaktive Touchwall oder die Rund 3000 Bilder, Zeichnungen, Poster und Werbeanzeigen.

Mein Ziel war es natürlich einige Schnappschüsse der historischen Fahrzeuge einzufangen und die lichtstarken Objektive wieder mal zu benutzen. Wie erahnt waren die Reflexionen auf dem Lack die grösste Herausforderung, besonders jene von Menschen. Gleich nach Museumsöffnung wäre es wohl am optimalsten gewesen, aber es hat nicht sein sollen. Grauer Lack an den Autos hat sich als besonders reflexionsarm herausgestellt, während die schwarzen Fahrzeuge wie Spiegel wirkten, also bestens geeignet für Selfies. Um die Reflexionen von Menschen und Lichtquellen möglichst zu minimieren, belichtete ich ca. 1 Blende unter und glich dies per EBV wieder an. Zudem stempelte ich einige kleinere Lichtquellen weg, in etwas so wie Sensorflecken wegstempeln.

Die Zeit beim Rundgang durch die Porsche Geschichte verging wie im Fluge und es wurde zu schnell Zeit sich auf den Heimweg zu machen. Jedem an Rennsport- bzw. Automobilgeschichte interessierten kann ich den Besuch des Porsche aber auch des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart uneingeschränkt empfehlen.
 
Hier einige meiner visuelle Eindrücke und technische Informationen zu den Aufnahmen:

  • D810 mit Nikkor AF-S 85mm f/1.4 sowie Sigma 35 mm f/1.4 ART
  • Freihand, Iso Automatik, offene Blende. Lichterbetonte Belichtungsmessung
  • Nachbearbeitung der NEF Dateien in Lightroom. Anpassungen der Tonwertkurve sowie des Weissabgleiches mittels Korrekturpinsel und Verlaufsfilter. Zudem einige Reflektionen weggestempelt


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